Halbmarathon Heidelberg 2018

Am Sonntag, den 22. April 2018 fand der Heidelberger Halbmarathon 2018 statt.

Wir hatten ja schon des öfteren geschrieben: „Was für ein Lauf! Was für ein Wetter!“
Dieses Jahr müssen wir die Priorität und somit die Reihenfolge umdrehen.
Der Lauf war irgendwie wie immer: Es geht halt flach, dann rauf, dann runter und dann das so lange abwechselnd bis keineR mehr kann und es irgendwann nur noch bergab geht. Bergauf aber auch keiner mehr will. Und dann das
langersehnte Freibier ergo Ziel kommt.
Das Wetter war jedoch etwas Neues. Nicht dass wir in Heidelberg nicht von der Sonne verwöhnt wären.
Aber nach einem Winter, der gefühlt bis vor 3 Wochen ging nun bei nicht nur 2-stelligen Temperaturwerten sondern in den satten 20ern zu laufen war schon etwas besonderes und bislang einzigartiges.
Uns allen wars recht. Als gepflegte Langsamläufer ist nicht die Zeit das Entscheidende sondern das Wohlfühlen.
Und der Wohlfühlfaktor ist bei Sonnenschein einfach etwas höher als bei Schmuddelwetter und Kälte.
Bisher hies es immer: Wenn dir kalt ist bist du zu langsam. Heute hies es: Wenn es dir zu warm ist bist du zu schnell.

Das traditionelle Starterbild mit noch nicht ganz voller Teilnehmerzahl.
Frieder ist noch sehr optimistisch und verschleudert im wahrsten Sinne seine Kräfte. Wird dieser Überschwang ihm zum Verhängnis?

 


Für Patrick war es dieses Mal eher ein Trainingslauf: Er trainiert für den nächsten IronMan und fährt aktuell
sowieso lieber Rad, da er da noch schneller unterwegs sein kann. Trotzdem hat er natürlich gewonnen –
aber das ist halt so wie mit den Bajuwaren im Fussball: Immer nett, aber auch keine wirkliche Überraschung.

Andi ist ein wirklicher Dauerläufer und war fast bei jedem Lauf dabei. Diese Jahr hielt der die Quote der Knieverletzen aufrecht.
Trotzdem hat er eine Zeit geschafft, die ich nichtmal mit 3 Knien hingelegt hätte. Alle Achtung.
Aber so kennen wir ihn: Konsequent. Eisern. Schnell. Unsere schnelle Software muss sich warm anziehn.

Seine Enttäuschung steht ihm noch in’s Gesicht geschrieben: Frieder hat sein sich gestecktes Ziel nicht erreicht: Ankommen. Zwar ist er in Rekordzeit zum Höhepunkt gekommen – dann musste er jedoch leider abbrechen.
Wir hoffen, dass er sich schnell wieder erholt – um dann beim nächsten Lauf wieder zeigen zu können, dass in ihm ein großer Läufer schlummert – der nur darauf wartet wieder losgelassen zu werden.

Benjamin war das erste mal im BitBumper Team dabei. Ein prächtiger Einstand.
Ursprünglich nur als Pacemaker für Andi gedacht, konnte er sich bald von ihm nach hinten absetzen um
sein eigenes Debüt zu geben.

 

Stefan durfte diese Jahr auch wieder starten. Hatten wir es oben nicht schon von den Bajuwaren: Hier ist er.
Als Gastläufer vom benachbarten Bundesland sind ihm Berge so vertraut wie uns der Sonnenschein.
Nur die Hitze hat ihm verständlicher Weise etwas zu schaffen gemacht.

Stephan hat als Gastläufer des Westens sein bestes gegeben. Wo das (Fast-)Saarland eher für den Schwenkgrill als für Geschwindigkeit beim Berglauf steht konnte er zeigen, dass dieses Vorurteil nicht zutreffen muss.
Am Schwenker hat er kläglich schon nach der 4. Thüringer und 3. Mass versagt – auf der Strecke hat er jedoch eine unglaubliche Bestleistung hingelegt.

 

Ira hat heute ihren ersten wirklichen Lauf absolviert.
Nicht dass Sie die Strecke nicht schonmal abgehumpelt ist, aber mit nur einem halben Band und halben Knöchel und
was da sonst noch alles gefehlt hat oder defekt war konnte dieser Lauf nicht wirklich gewertet werden.
Heute wird gewertet: Und zwar mit 98 von 100 Parkerpunkten, 5 von 5 Sternen oder 3 von 3 Kochlöffeln.

Auch Jochen hat sein Ziel vor Augen: Ein kleines Fass Trollinger und was ordendliches zu Essen.
Dank neuer Technikausstattung konnter er seine Zeit zumindest halten.
Mehr wird einfach nicht mehr drin sein. Muss aber auch nicht.

Abschlussbild. Einen ganz besonderen Dank an Laura. Sie hat Fotos gemacht wie noch nie jemand zuvor.
Also viele und gut.

 

Und wieder konnten wir beweisen: Unsere Software läuft schneller!